Fußball Academy – Das große Fußball-Rätselbuch | Der perfekte Ferienbegleiter für kleine Fußballfans

Kennt ihr das auch?

Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Koffer sind gepackt und plötzlich kommt die große Frage: “Was machen wir unterwegs?”

Gerade längere Autofahrten oder Regentage im Urlaub können für Kinder ganz schön lang werden. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach Beschäftigung, die Spaß macht und ganz nebenbei noch die grauen Zellen anstrengt.

Und wenn eure Kinder genauso fußballverrückt sind wie unser Neunjähriger, dann habe ich heute genau das Richtige für euch.

Rätseln statt Langeweile

Unser mittlerer Sohn liebt Rätsel.

Egal ob Suchbilder, Logikaufgaben, Labyrinthe oder kleine Knobeleien – sobald irgendwo etwas zum Tüfteln liegt, ist er sofort dabei. Deshalb war die Begeisterung groß, als das „Fußball Academy – Das große Fußball-Rätselbuch“ bei uns eingezogen ist.

Seitdem wird immer wieder darin geblättert, geknobelt und gelöst.

Und genau das macht dieses Buch aus: Es ist nicht einfach nur ein Rätselheft, sondern eine abwechslungsreiche Mischung aus Fußballwissen, Denkaufgaben und vielen unterschiedlichen Rätselarten.

Für echte Fußballfans

Auf 80 Seiten begleiten die bekannten Figuren der Fußball Academy durch die verschiedensten Aufgaben.

Mal geht es um Fußballwissen, dann wieder um Zahlenrätsel, Suchaufgaben oder kleine Denkspiele. Besonders schön finde ich, dass die Aufgaben nicht alle gleich aufgebaut sind. Dadurch bleibt das Rätseln abwechslungsreich und man weiß nie, was auf der nächsten Seite wartet.

Sogar mathematische Aufgaben oder optische Täuschungen sind mit dabei. Genau diese Mischung hat unserem Sohn besonders gefallen, weil eben nicht nur Fußballwissen gefragt ist.

Nicht jedes Rätsel ist leicht

Unser Sohn ist neun Jahre alt und genau die richtige Zielgruppe für dieses Buch.

Trotzdem war längst nicht alles einfach.

Einige Aufgaben haben ihn ganz schön gefordert und genau das fand er richtig gut. Schließlich macht Rätseln am meisten Spaß, wenn man auch mal überlegen muss.

An manchen Stellen mussten wir gemeinsam knobeln und genau diese Momente mag ich besonders. Es wird diskutiert, ausprobiert und gemeinsam nach der richtigen Lösung gesucht.

Ein kleiner Punkt, der uns aufgefallen ist

Einziger kleiner Kritikpunkt war für uns, dass einige Fragen einen recht starken Bezug zum deutschen Fußball haben.

Da wir nicht jedes Wochenende Bundesliga schauen und unser Sohn sich eher allgemein für Fußball begeistert, musste er bei manchen Aufgaben passen.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus etwas internationaler gewesen wäre.

Allerdings betrifft das nur einen kleinen Teil des Buches.

Die große Mehrheit der Rätsel funktioniert unabhängig davon und sorgt trotzdem für jede Menge Spaß.

Ideal für unterwegs

Gerade auf Reisen finde ich solche Beschäftigungsbücher Gold wert.

Sie brauchen keinen Akku.

Kein WLAN.

Keinen Bildschirm.

Einfach Buch aufschlagen und loslegen.

Ob im Auto, im Flugzeug, auf dem Campingplatz oder nach einem langen Tag am Strand – das Rätselbuch passt in jeden Rucksack und sorgt immer wieder für Beschäftigung.

Bei uns lag es sogar mehrfach auf dem Frühstückstisch, weil unbedingt noch “nur schnell ein Rätsel” gelöst werden musste.

Das „Fußball Academy – Das große Fußball-Rätselbuch“ ist eine tolle Beschäftigung für fußballbegeisterte Kinder ab etwa neun Jahren.

Die abwechslungsreichen Aufgaben sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt, und die Mischung aus Fußballwissen, Logik, Zahlenrätseln und Knobelaufgaben macht richtig Spaß.

Natürlich gibt es einige Rätsel mit einem stärkeren Bundesliga-Bezug. Das hätte für unseren Geschmack etwas ausgewogener sein dürfen. Trotzdem hat unser Sohn das Buch mit großer Begeisterung durchgearbeitet und immer wieder zur Hand genommen.

Wenn ihr also noch nach einer sinnvollen Beschäftigung für die Sommerferien, den Urlaub oder längere Autofahrten sucht, solltet ihr euch dieses Rätselbuch unbedingt einmal anschauen.

Manchmal braucht es eben gar nicht viel – ein bisschen Fußball, ein paar knifflige Aufgaben und schon vergeht die Zeit wie im Flug.


Stadt der Hexer und Betrüger – Eine Fantasyreihe, die mein Sohn und ich gemeinsam lieben

Es gibt Bücher, die liest man alleine. Und dann gibt es Reihen, über die man sich gemeinsam freut, gemeinsam spekuliert und nach jedem Band sofort wissen möchte, wie es weitergeht.

„Stadt der Magier“ von Judith Mohr gehört bei uns definitiv zur zweiten Kategorie.

Mein großer Sohn (9) und ich lieben diese Reihe. Es ist inzwischen fast schon eine kleine Tradition geworden: Sobald ein neuer Band erscheint, wird gemeinsam gerätselt, was Cor wohl als Nächstes erleben wird, welche Geheimnisse noch ans Licht kommen und welche neuen Figuren uns begegnen. Genau deshalb war die Vorfreude auf „Stadt der Hexer und Betrüger“ riesig.

Zurück in eine Welt voller Magie

Cor und Ro versuchen sich nach den vergangenen Ereignissen in Granadis ein neues Leben aufzubauen. Doch lange bleibt es nicht ruhig.

Magier Jonathan Fossell nimmt zwei neue Schüler bei sich auf. Tibbs und Lyn besitzen ebenfalls magische Fähigkeiten und sollen von ihm ausgebildet werden. Doch bevor der Unterricht überhaupt richtig beginnen kann, gerät Jonathan in Brugent mitten in eine gefährliche Verschwörung.

Natürlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als Cor und Ro um Hilfe zu bitten.

Gemeinsam machen sie sich daran, den rätselhaften Ereignissen auf den Grund zu gehen. Doch schnell wird klar, dass sie es diesmal mit Gegnern zu tun haben, die gefährlicher sind als alles, was ihnen bisher begegnet ist.

Hexer.

Skrupellos, mächtig und bereit, für ihre Ziele über jede Grenze zu gehen.

Jonathan Fossell rückt endlich in den Mittelpunkt

Was mir an diesem Band besonders gut gefallen hat, ist die neue Perspektive.

Nachdem der zweite Band überwiegend aus Ros Sicht erzählt wurde, wechseln sich diesmal Cor und Jonathan Fossell als Erzähler ab. Das bringt unglaublich viel frischen Wind in die Geschichte.

Jonathan gehört schon seit Beginn der Reihe zu meinen Lieblingsfiguren. Gerade deshalb fand ich es ein wenig schade, dass er im zweiten Band eher im Hintergrund geblieben ist.

Umso schöner war es jetzt, endlich mehr über ihn zu erfahren.

Seine Gedanken, seine Vergangenheit und seine Gefühle machen ihn als Figur noch greifbarer. Man versteht plötzlich viele seiner Entscheidungen viel besser und merkt, wie viel Tiefe Judith Mohr ihren Figuren mitgibt.

Natürlich habe ich auch Cors Kapitel wieder unglaublich gerne gelesen. Seine Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg ist wirklich gelungen und ich mag, dass er nicht der perfekte Held ist, sondern immer wieder an seinen Aufgaben wächst.

Alte Bekannte und spannende neue Figuren

Ein weiterer Grund, warum ich diese Reihe so gerne lese, sind die Charaktere.

Egal ob Cor, Ro, Jonathan oder die neuen Figuren Tibbs und Lyn – niemand wirkt austauschbar.

Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, jeder hat Stärken und Schwächen und genau dadurch fühlen sich die Figuren lebendig an.

Auch Tibbs und Lyn fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Ich bin schon jetzt gespannt, welche Rolle sie in den kommenden Bänden noch spielen werden.

Eine Welt, in der man sich sofort wieder zuhause fühlt

Sobald ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich sofort wieder mittendrin.

Judith Mohr schafft es jedes Mal aufs Neue, ihre magische Welt so lebendig zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, selbst durch Granadis und Brugent zu laufen.

Die Magie wirkt nie überladen, sondern fügt sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Dazu kommen Geheimnisse, Intrigen und immer wieder unerwartete Wendungen, die dafür sorgen, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.

Auch die kleine Prise Romantik gefällt mir nach wie vor sehr gut. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, sondern ergänzt die Geschichte genau in dem richtigen Maß.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt

Wenn ich die drei bisherigen Bände miteinander vergleiche, dann fand ich diesen hier einen kleinen Tick ruhiger.

Mir persönlich hätten ein paar mehr actionreiche Szenen gefallen. Die ersten beiden Bände haben mich stellenweise noch etwas mehr mitgerissen.

Das bedeutet aber keineswegs, dass dieser Band schwach ist.

Ganz im Gegenteil.

Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Judith Mohr besitzt einfach einen Schreibstil, der unglaublich angenehm zu lesen ist. Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich versieht, ist das Buch schon wieder zu Ende.

„Stadt der Hexer und Betrüger“ ist wieder eine wunderschöne Fortsetzung einer Reihe, die ich jedem Fantasy-Fan ans Herz legen kann.

Besonders schön finde ich, dass diese Bücher nicht nur Jugendliche begeistern. Auch ich habe jede Seite genossen und genau das macht gute Jugendfantasy für mich aus: Sie erzählt eine Geschichte, die unabhängig vom Alter fesselt.

Ja, für mich reicht dieser Band nicht ganz an die beiden Vorgänger heran. Trotzdem steckt er voller Magie, spannender Geheimnisse, liebgewonnener Figuren und einer Welt, in die ich jederzeit wieder zurückkehren möchte.

Und das Beste?

Mein Sohn und ich sind uns diesmal tatsächlich einig: Wir können es kaum erwarten, bis der vierte Band erscheint. Denn eines steht fest – unser gemeinsames Abenteuer in der Welt von Cor, Ro und Jonathan ist noch lange nicht vorbei.


Bo im Klo – Ein Erstlesecomic, bei dem Kinder Tränen lachen

Mal ehrlich: Bei uns hatte dieses Buch schon gewonnen, bevor wir überhaupt die erste Seite aufgeschlagen hatten.

Warum?

Weil im Titel das Wort „Klo“ vorkommt.

Ich habe drei Kinder im Alter von vier, sieben und neun Jahren und ich kann euch sagen: Sobald irgendwo das Wort Klo, Pups oder Po fällt, wird gekichert, gegrinst und sich gegenseitig angestupst. Genau so war es auch hier. Das Buch wurde sofort aus dem Stapel gefischt und jeder wollte als Erstes wissen, was denn bitte in einem Buch passieren kann, das „Bo im Klo“ heißt.

Und ich muss sagen: Der Titel hält tatsächlich, was er verspricht.

Ein Klogang, der völlig aus dem Ruder läuft

Bo macht eigentlich nichts Besonderes. Er zieht sich auf die Toilette zurück, weil er dort endlich einmal seine Ruhe hat. Wer Kinder hat, weiß wahrscheinlich sofort, wie nachvollziehbar das ist. Ein paar Minuten abschalten, Comics lesen und einfach ungestört sein.

Doch daraus wird nichts.

Im Abwasserkanal lebt nämlich ein grüner Kanal-Krake, der ebenfalls Comics liebt. Und bevor Bo überhaupt versteht, was passiert, schnappt sich der Krake mit einem seiner langen Arme den Jungen samt Comic und zieht ihn durch das Abflussrohr in die Kanalisation.

Allein diese Idee fanden meine Kinder schon unglaublich lustig.

Unten angekommen ist Bo zwar ziemlich nass, ziemlich stinkig und sein Comic hat auch schon bessere Tage gesehen, doch der Krake interessiert sich sowieso viel mehr für die Geschichte als für Bo selbst und beginnt sofort zu lesen.

Für Bo beginnt dagegen ein völlig verrücktes Abenteuer.

Verrückter geht eigentlich nicht

Kaum hat sich Bo von seinem unfreiwilligen Tauchgang erholt, begegnet er zwei Krokodilen.

Das Problem?

Sie sind einfach viel zu nett.

Ja, wirklich.

Sie möchten furchteinflößend wirken, schaffen es aber überhaupt nicht. Also hilft Bo ihnen kurzerhand mit einem guten Rat weiter.

Und als wäre das noch nicht schräg genug, taucht plötzlich ein kleines Nagetier auf, das Bo mit einem Zahnstocher bedroht und unbedingt seinen Comic haben möchte.

Nur dumm, dass den inzwischen der Krake verschlungen hat – natürlich nur lesetechnisch.

Die Geschichte wird von Seite zu Seite absurder und genau das macht ihren Charme aus. Man weiß nie, was als Nächstes passiert und genau deshalb wollten meine Kinder immer weiterlesen.

Perfekt für Leseanfänger

Neben der verrückten Geschichte gefällt mir besonders, wie leicht Kindern der Einstieg ins Lesen gemacht wird.

Der Comic ist komplett in großen Druckbuchstaben geschrieben, die Textmenge bleibt angenehm überschaubar und die vielen bunten Comicbilder erzählen einen großen Teil der Geschichte mit.

Gerade Kinder, die sich mit langen Texten noch schwertun oder lieber Bilder anschauen, werden hier ganz spielerisch ans Lesen herangeführt.

Mein Siebenjähriger hatte richtig Freude daran, selbst zu lesen, während meine Vierjährige die Bilder ganz genau betrachtet und ständig neue Details entdeckt hat. Und mein Neunjähriger? Der musste an einigen Stellen so laut lachen, dass seine Geschwister natürlich sofort wissen wollten, was gerade passiert ist.

Genau solche Bücher liebe ich.

Sie bringen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam an einen Tisch und plötzlich lachen alle über dieselbe Geschichte.

Rüdiger Bertram beweist wieder einmal, wie wunderbar verrückt Kinderbücher sein dürfen. Die Geschichte ist herrlich schräg, voller Fantasie und genau die richtige Mischung aus Quatsch, Spannung und Humor.

Ich musste beim Lesen selbst immer wieder schmunzeln und ertappe mich seitdem tatsächlich dabei, dass ich kurz überlege, ob wohl irgendwo ein Krakenarm im Abfluss auf mich wartet, bevor ich mich auf die Toilette setze.

Natürlich weiß ich, dass dort keiner lauert.

…hoffentlich. 😉

„Bo im Klo“ ist ein Erstlesecomic, der Kindern die Freude am Lesen vermittelt, ohne dass es sich nach Lesenüben anfühlt. Stattdessen gibt es jede Menge Lacher, verrückte Figuren und eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst.

Von uns gibt es deshalb eine ganz klare Empfehlung für alle kleinen Leser, die Comics lieben, gerne lachen und bei dem Wort „Klo“ sowieso schon losprusten.


PAW Patrol – Der Dino-Film: Dino in Not | Das perfekte Erstlesebuch für kleine Fellfreunde

Gestern waren wir mit unseren Kindern im Kino und schon bevor der eigentliche Film begonnen hatte, wurde es plötzlich ganz spannend. Über die Leinwand flimmerte die Vorschau zum neuen PAW Patrol Dino-Abenteuer – und spätestens da war die Begeisterung riesig. Unsere Kinder saßen mit leuchtenden Augen im Kinosessel und waren sich sofort einig: Den Film müssen wir unbedingt sehen!

Umso schöner war es, dass das passende Erstlesebuch „PAW Patrol – Der Dino-Film: Dino in Not“ bereits bei uns zu Hause auf seinen Einsatz gewartet hat. Gerade unser Sohn, der erst seit Kurzem selbst liest, wollte natürlich sofort wissen, was die Fellfreunde diesmal erleben.

PAW Patrol gehört bei uns schon seit vielen Jahren dazu. Egal ob Bücher, Hörspiele oder Filme – Chase, Marshall, Skye und ihre Freunde sind einfach feste Begleiter geworden. Deshalb war die Vorfreude auf dieses Buch entsprechend groß.

Diesmal verschlägt es die mutigen Fellfreunde auf die Dino-Insel. Dort wartet ein ganz besonderer Einsatz auf sie. Ein riesiger Brachiosaurus ist in ein tiefes Loch gestürzt und kann sich nicht mehr selbst befreien. Natürlich zögert die PAW Patrol keine Sekunde und macht sich gemeinsam mit Rex auf den Weg. Rex kennt die Dinosaurier und die Insel wie kein anderer und unterstützt seine Freunde bei der schwierigen Rettungsaktion.

Doch schnell wird klar, dass dieser Einsatz alles andere als einfach wird. Die Netze verhaken sich, Fahrzeuge rutschen weg und der verängstigte Dinosaurier macht die Rettung zusätzlich kompliziert. Genau dadurch bleibt die Geschichte von Anfang bis Ende spannend und motiviert Kinder immer wieder, weiterzulesen. Gleichzeitig zeigt sie auf schöne Weise, dass selbst die mutigste Fellfreund-Truppe nur gemeinsam ans Ziel kommt.


Was uns an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die gelungene Mischung aus Spannung und Leseförderung. Unser Sohn befindet sich gerade mitten in der ersten Klasse und Lesen ist für ihn manchmal noch anstrengend. Umso wichtiger sind Bücher, die nicht überfordern und trotzdem so spannend sind, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Genau das gelingt diesem Erstlesebuch richtig gut.

Die große Fibelschrift sorgt dafür, dass die Wörter leicht zu erkennen sind. Besonders hilfreich finden wir die farbig markierten Silben. Gerade für Kinder, die das Lesen erst lernen, geben sie zusätzliche Sicherheit und erleichtern das flüssige Lesen enorm. Man merkt richtig, wie dadurch das Selbstvertrauen wächst, weil viele Wörter plötzlich gar nicht mehr so schwierig wirken.

Nach jedem Kapitel wartet außerdem ein kleines Lesequiz. Diese Idee gefällt uns besonders gut, denn so überprüfen Kinder ganz spielerisch, ob sie die Geschichte verstanden haben. Dabei fühlt es sich überhaupt nicht nach Schule an. Vielmehr macht es Spaß, gemeinsam über die Antworten nachzudenken und noch einmal über das Gelesene zu sprechen.

Ein weiteres Highlight ist die kleine Leseurkunde am Ende des Buches. Für viele Kinder ist das eine tolle Belohnung und ein schönes Erfolgserlebnis. Gerade am Anfang der Lesezeit sind solche kleinen Motivationen unglaublich wertvoll. Unser Sohn war jedenfalls mächtig stolz, als er das Buch geschafft hatte.

Natürlich lebt die Geschichte auch von den bekannten Figuren. Wer PAW Patrol liebt, findet sich sofort zurecht und begleitet die Fellfreunde mit Begeisterung durch ihr neues Abenteuer. Die bunten Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf und sorgen dafür, dass das Buch auch optisch richtig viel Spaß macht. Immer wieder blätterten wir zurück, um uns einzelne Dinosaurier oder Fahrzeuge noch einmal genauer anzuschauen.

Besonders schön finde ich, dass neben der spannenden Rettungsmission auch Werte wie Teamarbeit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Die Fellfreunde zeigen einmal mehr, dass jede und jeder seine eigenen Stärken mitbringt und dass große Herausforderungen nur gemeinsam gemeistert werden können. Genau diese Botschaften machen die Geschichten der PAW Patrol für Kinder so wertvoll.

Gerade jetzt, wo der neue Dino-Film in den Startlöchern steht, ist dieses Buch die perfekte Einstimmung. Die Geschichte macht neugierig auf das Kinoabenteuer und verkürzt kleinen PAW-Patrol-Fans ganz wunderbar die Wartezeit.

Unser Fazit

„PAW Patrol – Der Dino-Film: Dino in Not“ ist ein rundum gelungenes Erstlesebuch für Kinder ab etwa fünf Jahren. Die spannende Geschichte, die bekannten Figuren und die liebevolle Gestaltung machen das Lesen zu einem echten Erlebnis.

Besonders die große Fibelschrift, die Silbenmarkierungen, die kleinen Quizfragen und die Leseurkunde sorgen dafür, dass Kinder erste Erfolgserlebnisse beim Lesen sammeln und dabei jede Menge Spaß haben.

Für uns ist das Buch die perfekte Vorbereitung auf den neuen PAW-Patrol-Kinofilm – und wir können es kaum erwarten, die Fellfreunde bald auch auf der großen Leinwand wiederzusehen. Ein tolles Erstlesebuch für alle kleinen Dino- und PAW-Patrol-Fans, das Lust aufs Lesen macht und ganz nebenbei zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Teamwork sind.


Das kleine WIR feiert Geburtstag – Ein Erstlesebuch voller Vorfreude, Freundschaft und ganz viel Herz

Kindergeburtstage sind bei uns jedes Jahr ein riesiges Thema. Wochen vorher wird überlegt, wer eingeladen werden soll, welche Spiele gespielt werden, welcher Kuchen gebacken wird und natürlich auch, welche Wünsche auf den Wunschzettel kommen. Diese Vorfreude gehört einfach dazu – aber manchmal auch ein paar Sorgen.

Genau deshalb hat uns „Das kleine WIR feiert Geburtstag“ von Daniela Kunkel und Steffi Korda so gut gefallen. Wir haben das Buch gemeinsam mit unserem siebenjährigen Sohn gelesen, der sich sofort in Lara hineinversetzen konnte. Denn auch er kennt dieses Kribbeln vor dem Geburtstag nur zu gut.

Lara freut sich riesig auf ihren großen Tag. Gleichzeitig beschäftigt sie aber eine Frage, über die viele Kinder wahrscheinlich schon einmal nachgedacht haben: Wen lade ich ein? Schließlich kennt sie ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden aus der ersten Klasse noch gar nicht so lange. Und was ist mit den Freunden aus der Kindergartenzeit? Werden sich alle verstehen? Was ist, wenn sich jemand ausgeschlossen fühlt oder niemanden zum Spielen findet?

Genau diese Gedanken fanden wir unglaublich authentisch. Gerade der Wechsel von der Kita in die Schule verändert für viele Kinder den Freundeskreis. Neue Freundschaften entstehen, alte bleiben bestehen und plötzlich treffen ganz unterschiedliche Kinder aufeinander. Unser Sohn konnte diese Überlegungen sehr gut nachvollziehen und wir sind beim Lesen ganz automatisch darüber ins Gespräch gekommen, wie wichtig es ist, dass sich auf einem Kindergeburtstag alle willkommen fühlen.

Besonders schön fanden wir, dass Laras Sorgen ernst genommen werden. Ihr Papa hört ihr zu und überlegt gemeinsam mit ihr, wie sie den Geburtstag für alle schön gestalten kann. Das wirkt sehr alltagsnah und zeigt Kindern, dass sie mit ihren Gedanken und Unsicherheiten nicht allein sind.

Natürlich spielt auch das kleine WIR wieder eine ganz besondere Rolle. Wir mögen diese Buchreihe schon lange, weil sie ein Gefühl sichtbar macht, das Kinder oft noch gar nicht in Worte fassen können. Dieses warme Gefühl von Zusammenhalt, Freundschaft und Gemeinschaft. Das kleine WIR entsteht immer dann, wenn Menschen füreinander da sind, gemeinsam lachen und schöne Momente miteinander teilen.

Genau das erleben auch Lara und ihre Gäste. Im Laufe des Geburtstags wird schnell klar, dass es gar nicht auf die perfekte Dekoration oder die größten Geschenke ankommt. Viel wichtiger ist das gemeinsame Spielen, Lachen und Zusammensein. Dort wächst das kleine WIR ganz von allein.

Unserem Sohn hat besonders gefallen, dass die Geschichte so lebensnah erzählt wird. Alles könnte genauso auch auf einem echten Kindergeburtstag passieren. Dadurch fiel es ihm leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen. Gleichzeitig regte das Buch immer wieder zum Nachdenken an, ohne dabei belehrend zu wirken.

Auch als Erstlesebuch hat uns die Gestaltung überzeugt. Die große Fibelschrift, die kurzen Sätze und die vielen bunten Illustrationen sorgen dafür, dass Kinder schnell Erfolgserlebnisse beim Lesen haben. Gerade für Leseanfänger ist das eine tolle Kombination. Unser Sohn konnte viele Passagen bereits selbst lesen und war richtig stolz darauf. Die liebevollen Bilder von Steffi Korda lockern den Text zusätzlich auf und machen das Buch zu einem echten Hingucker.

Besonders gefällt uns an der gesamten Reihe, dass wichtige Themen wie Freundschaft, Rücksichtnahme und Zusammenhalt ganz selbstverständlich in den Alltag eingebunden werden. Kinder erleben diese Werte gemeinsam mit den Figuren, statt sie einfach nur erklärt zu bekommen. Genau dadurch bleiben sie viel besser im Gedächtnis.

„Das kleine WIR feiert Geburtstag“ ist ein warmherziges Erstlesebuch, das die Vorfreude auf den eigenen Geburtstag wunderbar einfängt und gleichzeitig zeigt, worauf es beim Feiern wirklich ankommt. Gemeinsam mit unserem siebenjährigen Sohn hatten wir viel Freude beim Lesen und sind ganz nebenbei über Freundschaft, Gemeinschaft und das Gefühl gesprochen, dazuzugehören.

Mit kurzen Texten, vielen farbenfrohen Illustrationen und einer Geschichte voller Herz eignet sich das Buch perfekt für Kinder, die gerade lesen lernen. Es schenkt nicht nur schöne Lesemomente, sondern erinnert Groß und Klein daran, dass die schönsten Geburtstage die sind, bei denen sich jeder willkommen fühlt. Genau dort entsteht das kleine WIR.