Prinzessin von Schrei – Eine Prinzessin, die alles anders macht

Wenn ihr mich fragt, gibt es bei uns zu Hause eigentlich zwei Arten von Prinzessinnenbüchern.

Die einen erzählen von glitzernden Kleidern, Schlössern und Bällen.

Und dann gibt es die Geschichten, in denen Prinzessinnen zeigen, dass sie ihren ganz eigenen Kopf haben.

Genau zu dieser zweiten Kategorie gehört „Prinzessin von Schrei“ – und ich muss sagen, genau solche Geschichten mag ich inzwischen fast noch lieber.

Ich habe drei Kinder im Alter von vier, sieben und neun Jahren. Da erlebt man jeden Tag, wie unterschiedlich Kinder sind. Jeder hat seine eigenen Ideen, Wünsche und Vorstellungen. Deshalb finde ich Bücher besonders schön, die genau das vermitteln: Du musst nicht so sein wie alle anderen.

Eine Prinzessin, die keine Lust auf Regeln hat

Die kleine Prinzessin Margareta lebt in einem riesigen Palast.

Eigentlich klingt das nach einem Traum.

Doch Margareta sieht das ganz anders.

Sie soll später einmal Königin werden, ständig gibt es Regeln einzuhalten und überall begegnen ihr Erwachsene mit ihren typischen “Das geht nicht”-Gesichtern.

Schon allein ihr Spitzname sorgt für ein Schmunzeln.

Eigentlich heißt sie Margareta, doch weil sie als Baby so viel geschrien hat und beim Zählen immer “Eins… zwei… Prinzessin von Schrei!” gesagt hat, kennt sie inzwischen jeder nur noch unter diesem Namen.

Allein diese Idee fanden meine Kinder schon unglaublich lustig.

Warum eigentlich immer alles so machen wie früher?

Margareta stellt irgendwann eine Frage, die sich wahrscheinlich viele Kinder schon einmal gestellt haben.

Warum muss eigentlich alles immer so bleiben, wie es schon immer war?

Warum muss sie unbedingt feine Kleider tragen?

Warum darf man bestimmte Dinge nicht einfach anders machen?

Und genau an diesem Punkt beginnt die Geschichte richtig Spaß zu machen.

Margareta zieht kurzerhand lieber eine coole Smokingweste an.

Sie verpasst sich selbst, ihren Eltern und sogar ihrem Bodygerd Tattoos.

Ja, richtig gelesen – Bodygerd.

Allein dieses Wortspiel hat mich zum Schmunzeln gebracht.

Und der königliche Sommerurlaub?

Der findet dieses Jahr nicht in einer prunkvollen Sommerresidenz statt.

Sondern auf einem Campingplatz.

Ich musste sofort lachen, weil ich mir die Gesichter der königlichen Familie bildlich vorstellen konnte.

Veränderungen dürfen auch Spaß machen

Natürlich reagieren die Erwachsenen erst einmal skeptisch.

Sie schütteln die Köpfe, erklären, warum etwas nicht geht, und halten an ihren alten Gewohnheiten fest.

Doch nach und nach merken sie, dass Veränderungen gar nichts Schlechtes sein müssen.

Im Gegenteil.

Manchmal bringen neue Ideen frischen Wind in festgefahrene Situationen.

Und genau diese Botschaft gefällt mir an dem Buch besonders gut.

Es geht nicht darum, Regeln grundsätzlich abzulehnen.

Es geht darum, Dinge zu hinterfragen und sich zu überlegen, ob sie wirklich noch sinnvoll sind.

Kinder dürfen Wünsche haben.

Sie dürfen ihre Meinung sagen.

Und sie dürfen ihren eigenen Weg finden.

Eine Geschichte, die wunderbar zum Vorlesen geeignet ist

Das Buch ist in sechs kurze Kapitel eingeteilt.

Dadurch eignet es sich perfekt zum Vorlesen vor dem Schlafengehen oder einfach für eine gemütliche Lesepause zwischendurch.

Meine Vierjährige hat der Geschichte aufmerksam zugehört und musste an vielen Stellen lachen.

Mein Siebenjähriger fand vor allem Margaretas verrückte Ideen großartig.

Und mein Neunjähriger hatte seinen Spaß an den humorvollen Dialogen und den vielen kleinen Details.

Genau solche Bücher mag ich als Mama besonders.

Sie funktionieren für unterschiedliche Altersgruppen und jeder entdeckt etwas anderes darin.

Die Illustrationen sind ein echtes Highlight

Mindestens genauso begeistert war ich von den Bildern.

Josephine Wolff hat die Geschichte mit wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen zum Leben erweckt.

Margareta mit ihren türkisen Haarsträhnen ist einfach ein echter Hingucker.

Der immer freundlich lächelnde Bodygerd sorgt auf fast jeder Seite für ein Lächeln.

Und überall gibt es kleine Details zu entdecken.

Während ich vorgelesen habe, waren meine Kinder oft noch damit beschäftigt, die Bilder ganz genau anzuschauen.

Genau das liebe ich an guten Vorlesebüchern.

Die Illustrationen erzählen ihre ganz eigene Geschichte mit.

„Prinzessin von Schrei“ ist ein modernes Märchen, das zeigt, dass man nicht immer alles machen muss, nur weil es schon immer so gemacht wurde.

Mit viel Humor, einer wunderbar frechen Hauptfigur und ganz viel Herz vermittelt die Geschichte, dass Kinder ihre eigenen Wünsche ernst nehmen dürfen und Veränderungen manchmal genau das sind, was es braucht.

Besonders gefallen haben mir die liebevollen Illustrationen, die sympathischen Figuren und die humorvolle Erzählweise.

Für die absolute Höchstwertung hat mir persönlich zwar noch dieses kleine gewisse Etwas gefehlt, das ein Buch zu einem unvergesslichen Highlight macht.

Trotzdem habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen und vorgelesen.

Wer eine etwas andere Prinzessinnengeschichte sucht, die nicht nur unterhält, sondern ganz nebenbei Mut macht, seinen eigenen Weg zu gehen, sollte sich „Prinzessin von Schrei“ unbedingt einmal anschauen. Für uns war sie eine richtig schöne Vorlesegeschichte, die für viele Lacher und ebenso viele schöne Gespräche gesorgt hat.


Nico und Will – Ein Wiedersehen, auf das wir uns riesig gefreut haben

Es gibt Reihen, die begleiten einen über viele Jahre. Man fiebert jedem neuen Band entgegen, freut sich über bekannte Figuren und hat das Gefühl, nach Hause zu kommen, sobald man die ersten Seiten aufschlägt. Genau so geht es meinem großen Sohn und mir mit der Welt von Percy Jackson.

Gemeinsam haben wir schon viele Abenteuer in der griechischen Mythologie erlebt und als wir den ersten Band rund um Nico und Will gelesen hatten, war für uns sofort klar: Diese beiden brauchen unbedingt noch mehr Geschichten. Umso größer war die Vorfreude auf „Nico und Will – Das Gericht der Toten“.

Und was soll ich sagen? Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Diesmal führt uns die Geschichte ins römische Camp Jupiter. Schon das fand ich unglaublich spannend, denn bisher spielte sich vieles rund um Camp Half-Blood ab. Es war schön, endlich einmal die römische Seite dieser faszinierenden Welt näher kennenzulernen. Trotzdem kommen auch die griechischen Mythen natürlich nicht zu kurz und genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Geschichte aus.

Ausgangspunkt der Handlung ist ein Hilferuf von Hazel. Immer mehr Wesen aus der Unterwelt suchen Zuflucht im Camp Jupiter. Sie möchten nicht länger als Monster angesehen werden. Sie wünschen sich einen Neuanfang und wollen einfach nur in Frieden leben. Deshalb nennen sie sich lieber Mythenwesen.

Allein diese Idee hat uns beim Lesen sofort beschäftigt.

Denn eigentlich stellt das Buch eine Frage, über die wir auch nach dem Zuklappen noch gesprochen haben: Wer entscheidet eigentlich, wer ein Monster ist?

Kann jemand seine Vergangenheit hinter sich lassen?

Verdient jeder eine zweite Chance?

Ich finde es beeindruckend, wie Rick Riordan und Mark Oshiro solche Themen in eine spannende Fantasygeschichte einbauen, ohne dass sie sich schwer oder belehrend anfühlen.

Natürlich bleibt es nicht bei diesen Fragen.

Schon bald verschwinden immer mehr Mythenwesen spurlos und Nico, Will und Hazel geraten mitten in ein gefährliches Abenteuer. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und überrascht immer wieder mit Wendungen, die wir so nicht kommen gesehen haben. Gerade gegen Ende konnten wir das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Besonders schön fand ich erneut die Beziehung zwischen Nico und Will.

Die beiden ergänzen sich einfach wunderbar. Sie wirken nie aufgesetzt oder künstlich, sondern wie zwei Menschen, die sich wirklich kennen, sich gegenseitig unterstützen und auch in schwierigen Situationen füreinander da sind. Genau das macht sie für mich zu einem der sympathischsten Duos im gesamten Percy-Jackson-Universum.

Auch Hazel spielt in diesem Band eine wichtige Rolle und ich habe mich sehr gefreut, sie wiederzusehen. Überhaupt schafft es die Geschichte, alten Bekannten ausreichend Raum zu geben und gleichzeitig neue Figuren einzubauen, die neugierig auf weitere Abenteuer machen.

Was Rick Riordan für mich seit jeher besonders macht, ist sein Humor. Selbst in gefährlichen Situationen gibt es immer wieder trockene Kommentare oder herrlich schräge Momente, die einen zum Schmunzeln bringen. Genau dieser lockere Ton sorgt dafür, dass die Geschichte trotz aller Spannung nie zu düster wird.

Auch der Schreibstil hat uns wieder begeistert. Bildhaft, flüssig und voller Atmosphäre fliegt man förmlich durch die Seiten. Mein Sohn wollte oft noch “ein Kapitel mehr” lesen und ich muss zugeben, dass ich genauso wenig aufhören wollte. Genau das zeichnet für mich ein richtig gutes Jugendbuch aus.

Besonders gefallen hat mir außerdem, dass die Figuren so unterschiedlich sind. Niemand wirkt perfekt und gerade dadurch fühlen sie sich echt an. Jeder bringt seine eigene Geschichte, seine Stärken und seine Zweifel mit. Das macht sie unglaublich greifbar und sorgt dafür, dass man mit ihnen mitfiebert.

Auch die zahlreichen Plot-Twists haben uns überrascht. Immer wenn wir dachten, jetzt zu wissen, wohin die Geschichte führt, kam wieder eine neue Wendung. Das Finale hat dann noch einmal ordentlich Spannung aufgebaut und macht definitiv Lust auf mehr.

Für meinen Sohn war das Buch eines der bisherigen Highlights aus dem Percy-Jackson-Universum. Und ehrlich gesagt kann ich ihm da nur zustimmen.

„Nico und Will – Das Gericht der Toten“ ist eine fantastische Fortsetzung voller Spannung, Humor, Mythologie und wichtiger Fragen über Vorurteile, Gerechtigkeit und zweite Chancen. Das Buch verbindet rasante Action mit emotionalen Momenten und liebenswerten Figuren und zeigt einmal mehr, warum Rick Riordans Geschichten seit Jahren so viele Leser begeistern.

Wer den ersten Band geliebt hat, wird auch diese Fortsetzung verschlingen. Für meinen Sohn und mich war es ein echtes Highlight und eine wunderbare Rückkehr in eine Welt, in der es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Von uns gibt es deshalb eine ganz klare Leseempfehlung – nicht nur für Fans von Percy Jackson, sondern für alle, die spannende Fantasy mit viel Herz und Humor lieben.


A Taste of Cornwall – Ein Rezept für Herzklopfen | Ein Wohlfühlroman zum Verlieben

Es gibt Autoren, bei denen man gar nicht lange überlegen muss, ob man ihr neues Buch lesen möchte.

Katharina Herzog gehört für meine Mutter und mich definitiv dazu.


Seit Jahren begleiten uns ihre Geschichten. Jedes neue Buch ist für uns ein kleines Highlight, weil wir genau wissen, was uns erwartet: wundervolle Schauplätze, liebenswerte Figuren, ganz viel Gefühl und dieser unverwechselbare Schreibstil, der einen vom ersten Kapitel an abholt.


Als meine Mutter vor Kurzem aus Cornwall zurückkam, hat sie von nichts anderem mehr geschwärmt. Von den kleinen Küstenorten, den schroffen Klippen, den verwinkelten Gassen und diesem ganz besonderen Flair, das man dort überall spürt.


Ihr könnt euch also vorstellen, wie groß ihre Freude war, als sie mit „A Taste of Cornwall – Ein Rezept für Herzklopfen“ genau dorthin zurückkehren durfte. Für sie war dieses Buch tatsächlich wie ein Sechser im Lotto.


Und ehrlich gesagt konnte ich sie da absolut verstehen.


Willkommen zurück in Port Haven


Schon nach wenigen Seiten hatte ich wieder dieses Gefühl, selbst durch Port Haven zu schlendern.


Katharina Herzog schafft es einfach unglaublich gut, Orte lebendig werden zu lassen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, die salzige Meeresluft riechen zu können, das Kreischen der Möwen zu hören und in einem kleinen Café mit Blick aufs Wasser zu sitzen.


Genau das liebe ich an ihren Büchern.


Sie erzählen nicht nur eine Geschichte, sondern laden einen dazu ein, für ein paar Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.


Wenn aus einem PR-Termin plötzlich mehr wird


Im Mittelpunkt stehen diesmal Lucia Rossi und Liam Tartt.


Lucia ist als Food-Bloggerin bekannt, Liam erfolgreicher Fußballprofi und Sohn der Stadt. Beide werden mehr oder weniger gezwungen, gemeinsam an einer PR-Aktion für Port Haven teilzunehmen.

Die Idee dahinter ist eigentlich ziemlich originell.


Im Stil einer Kochshow treten mehrere Teams gegeneinander an und sollen zeigen, was Port Haven kulinarisch zu bieten hat.


Das Problem?


Lucia und Liam haben beide überhaupt keine Lust auf diese Veranstaltung.


Noch weniger Lust haben sie allerdings darauf, ausgerechnet miteinander ein Team zu bilden.


Schon die ersten gemeinsamen Kochstunden zeigen, dass die beiden ziemlich unterschiedliche Vorstellungen haben. Sie geraten immer wieder aneinander und liefern sich herrlich unterhaltsame Wortgefechte.


Natürlich dauert es nicht lange, bis die Presse aus jedem Blick und jedem Streit eine mögliche Liebesgeschichte macht.


Doch irgendwann stellt sich die Frage:


Ist das Knistern wirklich nur gespielt?


Oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?


Figuren, die sich echt anfühlen


Was ich an Katharina Herzogs Büchern besonders mag, sind ihre Charaktere.


Sie wirken nie künstlich oder überzogen.


Lucia war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist selbstständig, weiß, was sie will, und lässt sich nicht so schnell unterkriegen.


Auch Liam mochte ich unglaublich gerne.


Hinter seiner Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Gerade seine Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir richtig gut gefallen.


Überhaupt merkt man, wie viel Liebe die Autorin in ihre Figuren steckt.


Nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern auch die Nebenfiguren bekommen ihren Platz und verleihen der Geschichte noch mehr Wärme und Leben.


Port Haven fühlt sich dadurch nicht wie eine Kulisse an, sondern wie ein Ort voller Menschen, die man am liebsten selbst kennenlernen würde.


Genau die richtige Mischung


Katharina Herzog besitzt einen Schreibstil, der sich unglaublich leicht liest.


Locker, flüssig und gleichzeitig voller Emotionen.


Man fliegt förmlich durch die Seiten und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.


Besonders schön finde ich, dass ihre Geschichten nie nur romantisch sind.


Es gibt emotionale Momente, nachdenkliche Szenen und immer wieder kleine Situationen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.


Genau diese Mischung macht ihre Bücher für mich aus.


Sie schaffen es, gleichzeitig leicht und tiefgründig zu sein.


Bücher, die den Alltag vergessen lassen


Ich glaube, jeder kennt Zeiten, in denen der Alltag besonders anstrengend ist oder einen gesundheitliche Sorgen beschäftigen.


Gerade dann sind Bücher wie dieses für mich unglaublich wertvoll.


Während des Lesens konnte ich für ein paar Stunden alles um mich herum vergessen und einfach nach Port Haven reisen.


Ich habe gemeinsam mit Lucia gekocht, mit Liam gelacht und die wunderschöne Atmosphäre Cornwalls genossen.


Genau deshalb liebe ich Geschichten wie diese.


Sie schenken eine kleine Auszeit, ohne dass man dafür einen Koffer packen muss.


„A Taste of Cornwall – Ein Rezept für Herzklopfen“ ist ein wunderschöner Wohlfühlroman, der alles mitbringt, was ich an Katharina Herzogs Büchern so liebe.


Eine traumhafte Kulisse, authentische Figuren, eine gefühlvolle Liebesgeschichte, humorvolle Dialoge und ganz viel Herz.


Auch wenn es bereits der dritte Band der Cornwall-Reihe ist, lässt sich die Geschichte problemlos unabhängig von den vorherigen Büchern lesen. Wer die Reihe allerdings kennt, wird sich umso mehr über die Rückkehr nach Port Haven freuen.


Für meine Mutter war das Buch eine wundervolle Reise zurück nach Cornwall. Für mich war es eine Geschichte, die mir ein paar zauberhafte Lesestunden geschenkt und mich den Alltag für eine Weile vergessen lassen hat.


Und genau das ist für mich das größte Kompliment, das ich einem Buch machen kann.


Von Herzen eine klare Leseempfehlung für alle, die gefühlvolle Liebesromane, wunderschöne Küstenorte und Geschichten mit echter Wohlfühlatmosphäre lieben.